Fugensanierung an Fassaden

Gute Gründe für eine Fugensanierung Beispiele-vorher-nachher


Fugensanierung nötig Fugensanierung anthrazit Alte Fugen Neue Fugen

Wenn die Verfugung an älteren Objekten nach jahrelanger Witterungsbeeinflussung ihre Funktion aufgibt sind die Fugen an Fassaden bzw. Mauerwerken zu erneuern, wenn diese porös, rissig, löchrig oder von Moos befallen sind. Diese Faktoren begünstigen den Feuchtigkeitseintritt in Fugen und Mauerwerk, den es in jedem Fall zu verhindern gilt.
Unser Betrieb ist darauf spezialisiert, alte Fugen zwischen den Klinkern zu entfernen, das Mauerwerk zu reinigen und im Anschluss zu imprägnieren.
Zur Instandsetzung der Fassade bzw. der Verfugung liegt auch der Austausch von Steinen die Frostschäden aufweisen oder durch Setzung des Hauses gerissen sind in unserem Leistungsbereich.

Gute Gründe für eine Fugensanierung Schadensbilder Verfugung


Fugensanierung nötig Fugensanierung nötig1 Fugensanierung nötig2 durchnässte Verfugung

Oft bemerken unsere Kunden Frostschäden am Klinker die das ganze Mauerwerk belasten und in ihrer Funktion beeinträchtigen. Um größere Schäden am Klinker und Mauerwerk und den Einzug der Feuchtigkeit nach innen zu vermeiden sollte die Verfugung erneuert werden. Auch wenn die Fugen noch augenscheinlich gut aussehen, heißt dies jedoch nicht, dass die Verfugung auch intakt ist. Es kann auch durchaus sein, dass die Haut der Fuge soweit hart ist, dahinter sich jedoch nur lose, sandiger Fugenmörtel befindet. Ist dies der Fall nehmen die Fugen bei starken Schlagregen zuviel Wasser auf, wodurch die Nässe wie ein Schwamm weiter ins Mauerwerk einziehen kann. Erste Folgen sind schnelle Moosbildung und vorzeitiger Fugenausbruch. Die Fugenhärte testen wir, in dem wir die vorhandene Fuge vor Ort auf Abweichung der geforderten Nennfestigkeit einer Verfugung überprüfen.Sind die Fugen noch intakt,aber beginnen Wasser aufzunehmen besteht die Möglichkeit die Fassade zu hydrophobieren.Mehr dazu hier:Imprägnierung Klinker und Fassade

Der Anteil der Fugenarbeit an Klinkern und Mauerwerken beträgt je nach Format der Klinker ca. 10-30%. Für die Fugen der Klinker und Mauerwerke gilt generell das "Gebot der Schlagregendichte", verankert durch die DIN 1053-1. Für die Beanspruchung des Mauerwerks bzw.der Verfugung durch Niederschlag gelten in Deutschland 3 verschiedene Schlagregenbeanspruchungsgruppen nach DIN 4108-3. Da oft eine nachträgliche Verfugung erfolgt ist hier auf die Schlagregendichte zu achten,da eben nicht entgegen DIN 18330 im eigenen Saft (Fugenglattstrich) gefugt wurde.Hintergrund ist der Kostenfaktor wenn ma keinen grauen Mauermörtel sondern weißen oder schwarzen Mauermörtel bestellen muss.Ein weiterer Grund ist dass viele Kunden sich erst für eine Farbe entscheiden wollen wenn das Haus gebaut wurde.Müssen die Fugen erneuert werden ist natürlich nur eine nachträgliche Verfugung möglich.Die Schwachstellen sind die Flanken der Fugen.Es ist durchaus möglich, dass eine Verfugung schon nach einigen Jahren je nach Stärke der Beanspruchung dem Wetter nicht mehr standhält, da die Flanken sich schneller ablösen und der Schlagregen durch die Fugenflanken fast ungehindert ins Mauerwerk eindringen kann. Im Rahmen der Schlagregenbeanspruchung geht es hier um die Wasseraufnahme und Wasserabgabe des Mauerwerks bzw. dessen Klinker und Fugen.Verbrennen bzw. Verdursten der Verfugung ist zu verhindern,da die Fugen sonst nicht die geforderte Beschaffenheit aufweisen uund durch erhöhte Waseraufnahme eine gute Feuchtigkeitsgrundlage für Moose bilden die sich immer weiter in die Fugenflanken setzen für einen beschleunigten Verwitterungsprozess sorgen wodurch die Wasseraufnahme stetig steigt,bis hin zum durchnässten Mauerwerk und entsprechenden Schäden.

Vorgehen bei einer Fugensanierung

Die Verfugung der neu verfugten oder zu sanierenden Fassade muss schlagregendicht sein. Hierfür entfernt der Maurer die Fugen zwischen den Klinkern mit passender Gerätschaft auf die richtige Tiefe. Dies erlebt man auch bei Neubauten wo die Fugen zu flach ausgekratzt sind und eine Fugensanierung leider nötig wird.Auch die Tiefe der Fuge von min. 15mm ist wichtig und ist ebenfalls in der DIN 1053-1 Abs.8.4.2.2 verankert.15mm ist einerseits wichtig da es die DIN erfordert, desweiteren ergibt sich auch aus den Verarbeitungsbedingungen der Hersteller von Fugmörteln die Mindestiefe.Im Rahmen der nachträglichen Verfugung von Mauerwerken kommt die Verfugung mit Fugeisen und Fugbrett in Betracht, wobei ein Schlämmverfahren zur Fugenausbildung besser wäre. Hier zu den verschiedenen Verfugungsverfahren: Klinker schlämmen
Nachdem Sie nun wissen, warum Ihr Projekt evtl. eine Fugensanierung benötigt, möchten wir Ihnen den Ablauf einer Fugenerneuerung und unsere Projekte als optischen Vergleich sehen lassen. Hierfür können Sie in der Galerie blättern. Der Ablauf einer Fugensanierung: Nach Feststellung vo Strom&Wasser und Einrüsten des Projektes werden alte Fugen mit Winkelschleifer ausgebaut. Hier arbeiten wir vorrangig staubfrei. Nachdem die Verfugung entfernt wurde, wird die Fassade erstlinig mit Hochdruck gereinigt. Nachdem das Mauerwerk sauber und ausgespült ist, hat sich das Mauerwerk einer Trocknungsphase zu unterziehen. Der Zeitrahmen liegt im Ermessen des Fugers, da jeder Stein unterschiedliche Wasserabgabewerte hat. Bei besonderer Witterung und Stein muss man auch vornässen um den vorzeitigen Wasserentzug des Fugenmörtels zu unterbinden.

Verschiedene Verfahren beim Verfugen

Bei der Fugensanierung und einhergehenden nachträglichen Verfugung der Fassade können Die Kunden somit eine Farbe aussuchen.Hier mehr dazu: Fugen-Verblender-Neubau

Verfugung bei einer Fugensanieung

Zur Verfugung einer Fassade wird gut erdfeuchter Fugenmörtel, der die passenden Anteile wie z.b. Zement aufweist, so eingefugt, dass die Nennfestigkeit der Fugen, die automatisch die Schlagregendichte beinhaltet, gegeben ist. Sobald Klinker bzw. Häuser verfugt sind, beginnt das Mauerwerk die Witterungseinflüße wie Regen, Sonne, Frost, Wind und Dreck aufzunehmen. Generell sollte eine Verfugung am Verblendmauerwerk ein Leben lang halten, jedoch nach jahrzehnte langer Schlagregenbeanspruchung und Aufnahme der Witterungseinflüße kann das Mauerwerk bzw. dessen Fugen der Schlagregenbeanspruchung nicht mehr gerecht werden und der weitere Verfall der Fugen, die immer mehr die Flankenhaftung am Klinker und Nennfestigkeit verlieren,ist durch die schnellere Aufnahme von immer mehr Feuchtigkeit und Frost, vorprogrammiert.Wenn dem Verfall der Fugen nicht vorgebeugt wird, kann es passieren, dass das Mauerwerk bzw. die Fassade zuviel Wasser aufnimmt und die Aussenschale durchnässt wird.Ist die Nässse erst mal in der Dämmung und Innenwand angelangt ist die Schadensbeseitigung sehr kostspielig. Wir beugen diesem Problem vor, in dem wir die alten Fugen staubfrei aus dem Mauerwerk entfernen, die Klinker reinigen, die Klinker neu fugen und nach Bedarf imprägnieren bzw. hydrophobieren. Mehr dazu hier:Klinkerreinigung-Imprägnierung.

Der wichtige Aspekt bei der Fugensanierung zeichnet sich durch Werterhaltung und Wertsteigerung des Objektes aus. Sie benötigen eine Beratung oder möchten ein Angebot erstellen lassen? Kontaktieren sie uns.